Erfrischung pur: Avocado-Kokos-Smoothie

Acovad-Smoothie mit Kokoswasser

Boah, war das heiß die letzten Tage! Und ein Ende des warmen Wetter ist trotz gelegentlicher Hitzegewitter noch nicht in Sicht. Nicht, dass ich mich beschwere: Ich wollte den Sommer, und zwar unbedingt! Habe ihn an diesem 12°C-kalten Wochenende Mitte Juni regelrecht herbeigesehnt… Und nun ist er da: mit Sonne, Hitze, Eiscreme, kalten Duschen und langen Nächten, an denen es bis weit nach 22 Uhr hell ist, und die man am besten am Rhein oder auf auf dem Balkon verbringt. Ich finde das gut!

Nichts desto trotz: 35 Grad und mehr sind schon verdammt heiß. Und so sehr ich dieses Sommerfeeling auch genieße, suche ich doch nach Mitteln und Wegen, mich zwischendurch zu erfrischen und abzukühlen. Neulich abend habe ich sogar Kühlakkus aus dem Eisfach in Handtücher gewickelt und diese wie eine Wärmflasche – oder in diesem Fall eher eine Kälteflasche – mit ins Bett genommen.

Auch in kulinarischer Sicht habe ich mir die eine oder andere Strategie überlegt. Herd und Ofen bleiben natürlich aus, das ist ja sowieso schon einmal klar. Auf dem Programm stehen Salate, Obst und Gemüsesticks mit Dips. Abends wohl auch schon mal ergänzt durch Brot, Oliven und Käse…

Das allerbeste überhaupt an diesen warmen Sommertagen sind aber Smoothies! Denn wie sagte mein Vater schon immer: “Das bisschen, was ich esse, kann ich auch trinken!” Okay, okay, das war in einem anderen Zusammenhang und auch nur zum Spaß – aber eigentlich hat er doch recht! Jedenfalls wenn es um Smoothies geht. Denn gibt es eine erfrischendere Art, Obst (und gelegentlich auch Gemüse) zu essen, als dieses mit Wasser oder kaltem Tee – und bei diesen Temperaturen vor allem mit  Eiswürfeln – zu pürieren und dann zu trinken?

Mein aktueller Smoothie-Favorit ist der Avocado-Kokos-Smoothie, natürlich mit schön viel Eiswürfeln gemixt! Mega-lecker, mega-erfrischend – und mit mega-Suchtpotenzial!

Rezept für Avocado-Kokos-SmoothieErfrischender Sommerdrink: Avocado-Smoothie mit KokoswasserAvocado-Kokos-Smoothie

Avocado-Kokos-Smoothie

für 2 Smoothies:

1 Avocado
300 ml Kokoswasser
3 EL Vollmilchjoghurt
2 EL Agevandicksaft
8-10 Eiswürfel

1. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in einen hohen Rührbecher geben. Das Kokoswasser, den Vollmilchjoghurt und den Agavendicksaft dazugeben. Zum Schluss die Eiswürfel mit in den Becher geben.

2. Dann alles mit dem Stabmixer pürieren, bis eine glatte, cremige Masse entstanden ist. Den Smoothie in zwei Gläser füllen, mit einem Strohhalm servieren und eiskalt genießen!

Nun wundert ihr euch vielleicht, warum auf den Fotos ein Cocktailshaker zu sehen ist. Der kommt doch im Rezept gar nicht vor!… Ähem, ja also, das ist so…

Ich habe tatsächlich erst heute entdeckt, das man Eiswürfel auch mit einem Stabmixer pürieren kann. Die Fotos zu diesem Post habe ich aber schon vor ein paar Tagen gemacht. Da hatte ich den Avocado-Kokos-Smoothie schon einmal zubereitet, dachte da aber noch, Eiwsürfel zerkleinern ginge nur in einem geschlossenen Mixer, in einem offenen Rührbecher hingegen würden einem die Eiswürfel in hohem Bogen um die Ohren fliegen. Tun sie aber gar nicht – das weiß ich jetzt auch. Aber neulich eben noch nicht. Und daher hatte ich die Zutaten ohne die Eiswürfel püriert, hatte die Smoothies dann zusammen mit jeder Menge gecrushtem Eis (aus meinem Eis-Crusher) in den Cocktailshaker gegeben, die Mischung etwa eine Minute lang auf dem Eis geschüttelt und die Smoothies dann in Gläser abgeseiht.

Aber kürzlich erzählte eine Freundin, das sie ihr Eis immer mit dem Stabmixer crushed. Und ich so: Häh? Das geht? Muss ich ausprobieren! Und so habe ich den Avocado-Kokos-Smoothie heute gleich noch einmal gemacht, und diesmal die Eiswürfel direkt mit in den Rührbecher gegeben. Ergebnis: Klappt wunderbar, gespritzt hat nix und der Smoothie schmeckt noch erfrischender als neulich.
Also: Vergesst den Cocktail-Shaker, es geht auch ohne! :-)

Habt einen tollen Start in die neue Sommerwoche – und bleibt schön frisch!…

Alles Liebe aus der schönsten Stadt am Rhein
Maren

Rhabarber Curd – der neue Star auf meinem Frühstückstisch

Rhabarber-Curd - noch viel besser als Rhabarber-Marmelade!

Mein liebster Brotaufstrich? Hättet ihr mich vor zwei Wochen danach gefragt, hätte ich ohne zu zögern Lemon Curd zu meinem Favoriten gekürt. Wer nicht weiß, was das ist: Lemon Curd besteht im Prinzip aus den gleichen Zutaten wie die Füllung einer Zitronen-Tarte – nur statt auf einem Kuchenboden isst man das Lemon Curd halt auf Brot. Oder auf Scones, so wie hier.

Vor zwei Wochen kam ich jedoch auf die Idee, diesen genialen Aufstrich einmal nicht mit Zitronen, sondern passend zur Saison mit Rhabarber zu machen. Ergebnis: Tschüß Lemon Curd. War schön mit dir – aber der neue Star auf meinem Frühstückstisch heißt ab sofort Rhabarber Curd!

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Spargel-Flammkuchen mit Chorizo | Bekanntgabe der Gewinner der Madeleines-Backformen

Spargel-Flammkuchen mit Chorizo

Vorletzte Woche war ich Mittags im Hase und Igel essen. Der Spargelflammkuchen mit Chorizo, den ich dort bestellt hatte, hat mich so begeistert, dass ich ihn noch am gleichen Wochenende nachkochen musste!

Flammkuchen selber backen ist übrigens weitaus unkompliziert als man vielleicht denkt, wenn man es noch nie selbst probiert hat. Und die Kombination von grünem Spargel und Chorizo ist ein echter Knaller! Wollt ihr auch mal? Ich zeige euch wie’s geht:

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Luftig-leckere Zitronen-Madeleines (mit Verlosung: Backformen zu gewinnen!)

Madeleines selber backen

Ein Frankreich-Urlaub ohne Madeleines geht nicht. Ist für mich undenkbar. Ganz und gar unmöglich. Absolument impossible!

Jeder meiner Frankreichurlaube – zumindest die Urlaube als Selbstversorger – beginnt mit einem Einkauf im örtlichen Supermarkt. Und eine Packung Madeleines ist stets unter den ersten Leckereien, die im Einkaufskorb landen.

Natürlich ernähre ich mich im Urlaub nicht ausschließlich von Madeleines. Dann müsste ich ja auf das leckere französische Baguette verzichten, das bei unseren Nachbarn einfach so viel besser schmeckt als bei uns in Deutschland – und das ist nun auch keine Lösung. Aber als süßer Abschluß des morgendlichen Mahls, oder auch nachmittags zum Tee, sind die fluffigen, kleinen Küchlein ein Hochgenuss. Am liebsten mag ich Madeleines mit Zitronengeschmack, die schmecken nämlich besonders frisch.

Der nächste Frankreichurlaub zwar noch nicht in Sicht, aber das ist für mich kein Problem: Ich bin nämlich flexibel und backe meine Zitronen-Madeleines einfach selbst. Mais oui!

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Erbsen-Schafskäse-Frittata (so lecker schmeckt Low-Carb – die Bikinifigur lässt grüßen!)

Frittata mit Erbsen und Schafskäse

Hello again… es ist schön, zurück zu sein! Nachdem ich durch das plötzliche Verscheiden meines Makro-Objektivs und andere Widrigkeiten des Lebens 1.0 eine kurze Zwangspause beim Bloggen einlegen musste, geht es heute endlich weiter! Mitgebracht habe ich euch eine Erbsen-Schafskäse-Frittata – eine ebenso leckeres wie leichtes Gericht (Stichwort Low-Carb), das mir jetzt im Frühling besonders gut schmeckt (die angestrebte Bikini-Figur fest im Blick). Naja, so ganz fest zugegebenermaßen auch wieder nicht – denn dann müsste ich ja auf Wein verzichten, und das geht nun wirklich nicht! Solange es noch keine frischen Erbsen zu kaufen gibt, nehme ich übrigens tiefgekühlte. Die schmecken fast genau so gut, und die Zubereitung der Frittata geht damit umso schneller.

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Pulled Beef, vegane Burger und gepimpte Marshmellows (Bericht vom zweiten Düsseldorfer Street Food Festival)

Termine Streetfood Festival Düsseldorf

Streetfood boomt, auch am Rhein! Bereits zum zweiten Mal fand am letzten Wochenende das Düsseldorfer Street Food Festival statt. Und ich war mittendrin!

Nachdem sich das Gelände des Boui Boui Bilk beim ersten Street Food Festival im letzten November als zu klein erwiesen hatte, verlegten die Veranstalter das Event für diese zweite Auflage ins Stahlwerk. Auch diesmal bewies der Besucheransturm das große Interesse der Düsseldorfer an guten, handwerklich produzierten Lebensmitteln im Allgemeinen und an Streetfood im Speziellen. Und auch diesmal klagte der eine oder andere Besucher über zu lange Schlangen am Eingang. Wer jedoch früh am Mittag kam oder relativ spät  am Nachmittag, brauchte kaum anstehen.

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Winterlicher Kaffeeklatsch im Café “Pure Freude” (Düsseldorf)

Pure Freude: Kaffeeklatsch unter freiem Himmel

Winter adé? Noch nicht ganz. Zwar werden die Tage langsam etwas länger, die Luft ein bisschen milder und ganz allmählich wage ich es, mich auf den Frühling freuen. Aber überwiegend sind die Temperaturen derzeit doch noch eher winterlich.

Wie gut, dass ich ein Café kenne, in dessen Innenhof man (in Decken und Schafsfelle gekuschelt) seinen Kaffee auch im Winter ganz gemütlich unter freiem Himmel genießen kann! Und wenn ich sage Café, dann meine ich eigentlich eine Patisserie, in der es die leckersten Törtchen gibt!

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