Eierpunsch – schnell und lecker selbstgemacht

Der weltbeste Eierpunsch - schneell und lecker selbst gemacht

In diesem Jahr habe ich Eierpunsch für mich entdeckt. Auf dem Weihnachtsmarkt – wo sonst? Doch so lecker ich ihn dort auch finde – ein kleiner Zweifel schwingt immer mit. Ist das auch alles hygienisch? Sind da echte Eier drin? Und wie lange genau köchelt der Punsch in dem Kessel schon vor sich hin?

Gegen diese Zweifel gibt es nur ein Rezept: selbermachen! Und nachdem ich neulich großspurig verkündet habe, dass ich am kommenden Sonntag beim alljährlichen  Weihnachtstreffen mit Freunden selbstgekochten Eierpunsch serviere, und alle so “yeah” und “wie toll” riefen, stehe ich nun ganz schön unter  Erfolgsdruck!

Aber kein Problem, die Leber wächst mit ihren Aufgaben (oder so ähnlich)! Und damit ich bei der Feier dann ganz lässig uns souverän die Schöpfkelle schwingen kann als hätte ich mein Leben lang nichts anderes getan, habe ich schon mal ein bisschen herum experimentiert – und mich mit mir selbst auf dieses Rezept geeinigt, dass ich ziemlich klasse finde, weil’s nicht nur supefix geht, sondern auch extrem lecker ist.

Wer seine Freunde so richtig beeindrucken will, nimmt als Ausgangsbasis natürlich selbstgemachten Eierlikör (nicht, dass ich nicht könnte, wenn ich wollte…). Ich möchte es am Wochenende aber lieber entspannt angehen lassen, daher habe ich mich – ausnahmsweise – für ein fertiges Produkt entschieden.

Das beste Rezept für selbstgemachten EierpunschDer beste Eierpunsch der Welt - schnell und lecker selbst gemacht

Rezept für selbstgemachten Eierpunsch

Zutaten für 6 Personen

500 ml Eierlikör
1.000 ml halbtrockener Weißwein
1 EL Rohrzucker
1 Vanilleschote
1 Messerspitze Zimt
200 ml Sahne

Und so geht’s:

  1. Die Sahne halbsteif schlagen und beiseite stellen.
  2. Den Eierlikör in einem Topf mit dem Rohrzucker, dem ausgekratzten Mark der Vanilleschote und dem Zimt vorsichtig erwärmen, aber nicht kochen lassen.
  3. Dann den Weißwein dazugeben und das Ganze kurz aufkochen lassen.
  4. Den heißen Eierpunsch in Gläser füllen und einen klacks Sahne obenauf geben.

Ihr Lieben, ich wünsche euch wunderschöne Festtage und dass ihr bei all dem Weihnachtstrubel auch ein bisschen Ruhe und Zeit für euch selbst findet. Macht es euch kuschelig und genießt die Zeit!

Alles Liebe aus der schönsten Stadt am Rhein
Maren

Winterliches Soulfood: Rosenkohl mit karamellisierten roten Zwiebeln

Rosenkohl mit karamellisierten roten Zwiebeln und Rosinen (www.rheintopf.com)

Ein Bekannter, mit dem ich mich neulich über das Thema Rosenkohl unterhielt,  erzählte mir, dass die Abneigung, die viele Menschen gegenüber diesen grünen Kohlknubbeln empfinden, genetisch bedingt sei. Er selbst gehört übrigens auch zu den Rosenkohlhassern. Die Begründung fand ich spannend, denn ich habe mich schon immer gewundert, warum so viele Menschen selbst im Erwachsenenalter dieses köstliche Wintergemüse so dermaßen verabscheuen.

Ich also zu Hause nix wie ran an den Computer und Google befragt. Und siehe da: Ich musste gar nicht lange suchen!

Sandy von “Confiture de Vivre” hat sich nämlich neulich mit dem gleichen Thema beschäftigt. Was sie über die evolutionsbiologisch bedingte menschliche Abneigung gegen Bittersubstanzen sowie über PROP-Schmecker und Nicht-PROP-Schmecker herausgefunden hat, könnt ihr auf ihrem Blog nachlesen. Und obendrein gibt es dort ein Rezept für Herbst-Tartine mit Rosenkohl, Esskastanien und Pilzen – steht schon auf meiner Nachkochliste, denn zum Glück gehöre ich anscheinend zu den Nicht-PROP-Schmeckern!

Die Tartine muss aber noch warten, denn mir schwirrte schon seit einigen Tagen eine ganz andere Rezeptidee im Kopfe herum: Rosenkohl mit karamellisierten roten Zwiebeln und Rosinen. Ohne viel Schnickschnack, einfach zum Auf-der-Couch-Lümmeln-und-aus-der-Schüssel-Essen. Soulfood für den Winter eben…

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Geschenk aus der Küche: Weihnachtsschokolade mit gebrannten Mandeln

Geschenk aus der Küche: Selbstgemachte Schokolade mit gebrannten Mandeln

Nur noch zwei Wochen bis Weihnachten. Habt ihr schon alle Geschenke besorgt? Nein? Keine Panik! Macht eure Präsente einfach selbst! Gerade bei Leckermäulern kommen Geschenke aus der Küche imer gut an! Und weil ich lieber gemütlich in der Küche herumwerkele (mit passender musilkalischer Untermalung) als mich in den Weihnachtswahnsinn der Innenstadt zu stürzen, habe ich letztes Wochenende schon mal etwas vorbereitet. Darf ich vorstellen? Die ultimative Weihnachtsschokolade!

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Köstlicher Apfelglühwein – cool serviert mit selbstgemachten Glasstulpen

Rezept für selbstgemachten Apfelglühwein - und DIY für Glasstulpen aus Wolle

Glühweinfans kennen das Problem: “Hmmm… ist der Glühwein lecker. Huch, ist das Glas heiß! Hmmm… ist der Glühwein lecker. Huch, ist das Glas heiß!”…

Eine praktische und zugleich stylische Lösung: Glasstulpen aus Wolle! Da ich aber nicht so die große Strickerin bin, habe ich ein bisschen geschummelt und die Glaswärmer einfach aus Wollsocken gebastelt.

Ihren ersten Einsatz hatten die Stulpen jetzt am Wochenende, als es Apfelglühwein im Hause (rh)eintopf gab. A propos: Habt ihr schon mal Apfelglühwein getrunken? Nein? Dann kann ich euch verraten, der ist saulecker – und genau das richtige für kalte Wintertage. Wie wär’s? Mögt ihr auch ein Glas?

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Selbstgemachte Weihnachtsdeko: Adventskranz in der Dose (Upcycling)

Upcycling: Pinker Adventskranz in einer Konservendose

Letztes Wochenende bin ich eingeknickt. Entgegen aller vorherigen Proteste (“NOCH ist Herbst!”) war ich auf dem Weihnachtsmarkt, hab den ersten Glühwein der Saison getrunken, Tannengrün gekauft, die Wohnung weihnachtlich dekoriert – und einen Adventskranz gebastelt. Nun ja, bis zum ersten Advent ist es ja nun auch nicht mehr weit hin, da darf man sich dann auch langsam mal auf Weihnachten “eingrooven”…

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Kulinarisches | Herbstliche Petersilien-Linsensuppe mit Honig-Speck

Petersilien-Linsensuppe mit Honigspeck

Ja, ist denn schon Weihnachten? Fast könnte man es glauben. Ich meine, an die Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner, die uns seit Ende August aus den Supermarktregalen entgegenstarren, habe ich mich ja schon lange gewöhnt und bin mittlerweile ziemlich gut darin, sie zu ignorieren. Aber damit nicht genug: Egal wohin ich schaue, ob auf Blogs, Websites oder in Zeitschriften:  Plätzchenrezepte, Adventskränze und Weihnachtsmenüs wohin mein Auge fällt. Und in Düsseldorf werden bereits die ersten Weihnachtsmarktstände aufgebaut!

Ääähhh… HALLO? Wir habe gerade eben mal HERBST! Ich bin erst seit 3 Wochen aus meinem (zugegebenermaßen etwas verspäteten) Sommerurlaub zurück. Und letztes Wochenende hatten wir hier in Düsseldorf noch über 20 Grad!…

So sehr ich die Weihnachtszeit auch liebe: Ich persönlich halte es mit dem Spruch “Eile mit Weile”. Bevor ich an Weihnachten denke, möchte ich erst einmal den Herbst genießen! Mit all seinen typischen Leckereien wie Kürbis-Schafskäse-Salat, Pfifferling-Flammkuchen, Pflaumen-Crumble, und … dieser super-leckeren Petersilien-Linsen-Suppe mit Honig-Speck. Entdeckt habe ich sie vor ein paar Wochen in einem Sonderheft von Living at Home, und ausprobiert ann neulich mit meinem Kochclub. Soviel kann ich verraten: Wir alle waren schwer begeistert!

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Kulinarisches | “Auf die Hand” von Stevan Paul: Leckeres Streetfood und coole Rhythmen bei der Buchvorstellung in Köln

Stevan Pauls neues Streetfood-Kochbuch "Auf die Hand"

Streetfood ist ja gerade extrem angesagt: Streetfood-Festivals schießen in vielen Städten wie Pilze aus dem Boden, während Burgertrucks die Straßen erobern.

Dabei ist das Thema “unterwegs essen” nun wirklich nicht neu. Ich erinnere mich beispielsweise noch gut, wie meine Mutter uns Kindern samstags auf dem Wochenmarkt öfter mal eine Fischfrikadelle gekauft hat, “auf die Hand”, für den kleinen Hunger zwischendurch. Und was wäre das Ruhrgebiet ohne seine mobilen Imbissbuden, die die hungrige Bevölkerung auch unterwegs mit der obligatorischen Currywurst oder Pommes rot-weiß versorgen?

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