Birnenkonfitüre mit Holunderblütensirup und Vanille

Rezept für Birnenkonfitüre mit Holunderblütensirup und Vanille

Habt ihr es auch schon gemerkt? Langsam, aber sicher werden die Tage wieder länger, und jeden Abend bleibt es ein kleines Bisschen länger hell. Allein deshalb schon von Frühling zu sprechen, wäre natürlich übertrieben – zumal das Wetter aktuell offensichtlich ganz anderer Meinung ist. Dennoch kann die Zeit, in der die Natur wieder anfängt zu keimen und zu sprießen, für mich gar nicht früh genug kommen. Deshalb versuche ich mir schon in diesen Tagen einen Hauch von Frühling in die Wohnung zu holen. Ein paar Tulpen hier, eine farbenfrohe Postkarte da… und einen kräftigen Schuss Holunderblütensirup in die Birnenkonfitüre!

Knfitüre mit Birnen, Holunderblütensirup und VanilleFrühlinghafte Birnenkpnfitüre mit Holunderblütensirup und Vanille

Grundsätzlich frühstücke ich gerne süße, deshalb gehören auf meinen Frühstückstisch immer eine Auswahl von Honigen, Konfitüren und sonstigen süßen Brotaufstrichen. Meine Konfitüren und Aufstriche koche ich dabei seit einigen Jahren fast ausschließlich selbst. Weil es so leicht geht und einfach sooo viel besser schmeckt als die Marmeladen, die es im Supermarkt zu kaufen gibt. Außerdem kann ich so mit verschiedenen Zutaten experimentieren und dadurch immer neue Geschmacksrichtungen entstehen lassen – das finde ich super spannend!

Da sich mein Vorrat an Konfitüren über die letzten Wochen stark dezimiert hat, war es jetzt mal wieder Zeit, in die Nachproduktion zu gehen. Angesichts des aktuell zur Verfügung stehenden Obstangebots entschied ich mich für eine Birnenkonfitüre, die ich mit Holunderblütensirup auf Frühling „getrimmt“ habe. Vanille rundet das Ganze geschmacklich ab. Probiert es mal aus: das geht wirklich super easy und schmeckt fantastisch!

Brotaufstrich mit Birnen, olunderblütensirup und Vanille

Birnenkonfitüre mit Holunderblütensirup und Vanille

Zutaten für 3-4 Gläser:

1.500 g Birnen
1 EL Butter
100 ml Weißwein
200 ml Holunderblütensirup
2 Vanilleschoten
Saft von 1/2 Zitrone
400 g Gelierzucker 3:1

  1. Birnen schälen, das Kerngehäuse herausschneiden und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Butter in einem Topf erhitzen und die Birnen darin unter Rühren etwa 2 Minuten andünsten. Dann mit Weißwein und Holunderblütensirup ablöschen und alles zusammen vor sich hin köcheln lassen, bis die Birnenstücke weich sind. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen.
  2. Die Birnenstücke mit dem Pürierstab fein pürieren. Das ausgekratzte Mark der Vanilleschoten, den Zitronensaft und den Gelierzucker hinzufügen und alles unter gelegentlichem Rühren 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  3. Vom Herd nehmen und die Birnenkonfitüre sofort in saubere Gläser mit Schraubverschluss füllen. Die Gläser gut verschließen und 5 Minuten auf den Kopf gedreht stehen lassen. Die Gläser wieder umdrehen und die Konfitüre komplett erkalten lassen. Dann zum Aufbewahren in den Kühlschrank stellen.

Alles Liebe aus der schönsten Stadt am Rhein
Maren

Herzhafte Mutzenmandeln: Traditionelles rheinisches Karnevalsgebäck pikant interpretiert

Herzhafte Mutzenmandeln: Das rheinische Karnevalsgebäck neu interpretiert

Helau, ihr Lieben! Karneval steht vor der Tür und im Hause (rh)eintopf laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Für unser schon Tradition gewordenes Rosenmontagsbrunch habe ich diesmal eine kleine, aber feine Leckerei gebacken: Mutzenmandeln, das klassische Karnevalsgebäck aus dem Rheinland – und zwar in einer herzhaften Variante!

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Couch-Momente mit Chailove (mit Give-Away)

Chai Latte von Chailove

Wenn es draußen so kalt und nass ist wie in den letzten Tagen, verziehe ich mich am Wochenende gern mit einem Buch oder einer Zeitschrift auf die Couch. Ein heißes Getränk – auch zum Händewärmen – darf dabei nicht fehlen. Aktuell trinke ich gerne Chai Latte. So kam mir die Mail von Larah, Gründerin des Startups Chailove, gerade recht. Sie wollte wissen, ob ich nicht  Lust hätte, ihre Produkte zu testen. Was für eine Frage: Aber sicher!

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Bye bye 2015! Mein Jahres-Rückblick in Instagram-Bildern

Jahresrückblick 2014 auf www.rheintopf.com

Und schon ist er da: Silvester – der letzte Tag des Jahres. Bevor ich gleich die Saucen vorbereite und langsam schon einmal das Fondu anrichte, um dann in wenigen Stunden mit lieben Freunden das neue Jahr zu begrüßen, halte ich noch einmal kurz inne und denke zurück an die vielen schönen Momente der vergangenen 12 Monate. Hier kommt mein Jahresrückblick in Instagram-Bildern:

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Es weihnachtet sehr: Selbstgemachter Kaffeelikör – dazu ein Cocktailrezept und Geschenk-Etiketten zum Herunterladen

Rezept für selbstgemachten Kaffeelikör und einen leckeren Cocktail

Erster Dezember – und ich habe schon so gut wie alle Weihnachtsgeschenke besorgt. Wie geil ist das denn, bitte? Was ich nicht gekauft habe, habe ich diesmal selbst gemacht. So wie diesen Kaffeelikör. Das Rezept hatte ich euch ja bereits im letzten Blogpost verraten. Nachdem der Likör nun zwei volle Wochen durchgezogen war, konnte ich ihn am Wochenende filtern und in kleinere Flaschen umfüllen. Dazu habe ich schnell noch ein paar schöne Etiketten gestaltet, und ruckzuck ist der Kaffeelikör fertig zum Verschenken! Die Etiketten gibt es übrigens weiter unten im Post als Freebie zum Herunterladen – zusammen mit einem leckeren Cocktailrezept auf Kaffeelikör-Basis.

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DIY: Adventskranz in Dosen – und ein Sneak-Preview auf mein Rezept für selbstgemachten Kaffeelikör

Adventskranz modern mit pinken Kerzen

In den letzten Jahren hat mich Weihnachten – Kalender hin oder her – manchmal ganz schön überrumpelt: Wie? Was? Schon erster Advent? Und wenig später dann so: Huch, nur noch eine Woche bis Heiligabend und noch kein Geschenk gekauft?

Doch dieses Jahr soll alles anders werden, das habe ich mir fest vorgenommen! Ich möchte die Adventszeit nämlich genießen und meine freie Zeit lieber bei Winterspaziergängen, mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt oder auch gemütlich mit einem Buch auf dem Sofa genießen, als für Last-Minute-Geschenke durch überfüllte Geschäfte zu hetzen.

Und ich liege gut im Plan! Die ersten Geschenke sind bereits gekauft, weitere sind bestellt, den Kaffeelikör (etwas selbstgemachtes soll es schließlich auch geben) habe ich letzte Woche angesetzt und gestern habe ich den Adventskranz gebastelt. Ich komme mir vor wie ein richtiger Weihnachtsstreber… Und es fühlt sich gut an!

Für alle, die diesmal auch dank guter Vorbereitung ganz entspannt in den Advent starten wollen, zeige ich hier meine Idee für einen schnell umzusetzenden Adventskranz. Außerdem verrate ich euch als Sneak-Preview mein Rezept für den selbstgemachten Kaffeelikör – damit ihr euren Likör auch schon ansetzen könnt, falls ihr ihn zu Weihnachten verschenken wollt. Einen ausführlichen Post mit Bildern vom fertigen Likör und einem passenden Cocktail-Rezept gibt es dann demnächst. Aber bis dahin muss der Likör noch ein bisschen ziehen…

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Herbstgenuss: Flammkuchen mit Birne, Roquefort und roten Zwiebeln

Flammkuchen mit Birne. Roquefort und Walnüssen

Flammkuchen gehört zum Herbst, wie der Karneval zum Rheinland. Den Klassiker unter den Flammkuchen – also den mit Zwiebeln und Speck – bekommt man hier in Düsseldorf fast rund ums Jahr. Sei es in Kneipe, Bistro oder in etwa sechs Wochen dann wieder auf dem Weihnachtsmarkt. Aber warum immer nur den Klassiker essen? Zugegeben: Er ist lecker. Sonst hätte er sich wohl nicht als Standard durchgesetzt. Aber Flammkuchen kann so viel abwechslungsreicher sein! Der Teig lässt sich ganz leicht selbst zubereiten und beim Belag kann man sich dann so richtig kreativ austoben: Erlaubt ist, was gefällt!

Mir gefiel neulich die Kombination aus Birne, Roquefort, roten Zwiebeln und Walnüssen besonders gut. Und im zweiten Anlauf (ähem…) habe ich es dann auch geschafft, alle notwendigen Zutaten zu besorgen. Im knackig heißen Ofen, bei 250 Grad Celsius, ist der Boden auch richtig schön knusprig geworden.

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