Kulinarisches | Pflaumen-Crumble mit Cantuccini-Streuseln

Pflaumen-Crumble mit Cantuccini-Streuseln

Puh, erst einmal innehalten und tief durchatmen. Die letzten Wochen sind aber auch nur so  vorbeigerrauscht! Von Spätsommer und Frühherbst habe ich dabei fast nichts mitbekommen… Aber gut, wer wie ich die Zeit von Mitte September bis Mitte Oktober zuerst im noch sommerlichen Südwestfrankreich und dann im noch ebenso sommerlichen Italien verbringt, darf sich über fehlendes Herbstfeeling nicht beschweren. Ein bisschen erschrocken war ich allerdings schon, als ich – zurück in Düsseldorf – feststellen musste, dass es fast nirgends mehr Pflaumen zu kaufen gibt; und erst Recht keine Zwetschgen, auf die ich mich so sehr gefreut hatte!

Normale Pflaumen habe ich dann aber glücklicherweise doch noch bekommen. Und so konnten wir, als letzten Samstag mein Kochclub zu Besuch war, einen wundervollen Pflaumen-Crumble mit Cantuccini-Streuseln zum Dessert machen.

Das Rezept dafür habe ich im Living at Home Spezial Nr. 16 entdeckt – und kann es euch wirklich nur ans Herz legen! Im Original-Rezept wird zum Crumble noch eine Vanillesauce gereicht. Die Zutaten dafür hatte ich auch besorgt, doch waren wir vom Kochen der Vorspeise und des etwas komplizierten Hauptgerichts schon ein wenig ermattet, und so haben wir die Zeit, bis der Crumble aus dem Ofen kommt, lieber damit verbracht, in Ruhe zu plaudern und noch eine Glas Wein zu trinken. Zum Crumble gab es daher einfach einen Klecks Mascarpone (der eigentlich für die Vanillesauce bestimmt war) und ein paar darübergestreute, gehackte Haselnüsse, die vom Hauptgericht übrig geblieben waren.

Ganz ehrlich: Die Vanillesauce hat mir nicht gefehlt, denn so konnte ich mich voll auf den Geschmack des Crumbles konzentrieren – und der war wunderbar!

Herbstliches Dessert: Pflaumen-Crumble mit CantucciniCantuccini machen diesen Pflaumen-Crumble so besonders.Rezept für Pflaumen-Crumble mit Cantucccini-StreuselnHerbst-Dessert: Pflaumen-Cantuccini-Crumble

Pflaumen-Crumble mit Cantuccini-Streuseln

Zutaten für 4 Personen:

  • 80 g Cantuccini
  • 110 g weiche Butter
  • 110 g Mehl
  • 80 g feiner Zucker
  • Salz
  • 500 g Pflaumen
  • 2 EL Amaretto
  • 4 EL Mascarpone
  • 4 TL gehackte Haselnüsse

Und so geht’s:

  1. Den Backofen auf 150 °C (bei Umluft) vorheizen.
  2. Die Cantuccini in einer Küchenmaschine nicht zu fein hacken. Alternativ könnt ihr die Cantuccini auch in einen Plastikbeutel geben, diesen gut verschließen und die Cantuccini mit einem Nudelholz in Stücke klopfen. Dann mit Butter, Mehl, Zucker und 2 Prisen Salz zügig zu Streuseln verkneten.
  3. Die Pflaumen waschen, entsteinen und in Spalten schneiden. Mit Rohrzucker vermengen und nach Belieben Amaretto zufügen und die Früchte in eine flache, ofenfeste Form geben. Streuselteig darüber verteilen und den Crumble ca. 25 Minuten im vorgeeheizten Backofen backen.
  4. Noch warm mit einem Klecks Mascarpone und ein paar gehackten Haselnüssen servieren.

Alles Liebe aus der schönsten Stadt am Rhein

Maren

Es(s)kapaden | I Due Fratellini – kultverdächtiger Panini-Laden und Weinbar in Florenz

I Due Fratellini - Kultverdächtiger Panini-Laden in Florezn

Falls ihr euch wundert, warum es hier in letzter Zeit so ruhig war: Ich war dann mal weg. In Florenz genauer gesagt – zum Urlaub machen und Italienisch lernen. Dass ich dabei auch kulinarisch auf meine Kosten gekommen bin, könnt ihr euch denken!

Ausgiebig gegessen – und dabei den einen oder anderen Vino getrunken – haben wir vor allem abends. Mittags, nach dem Sprachkurs, sollte es meist schnell gehen, und so sind wir in der ersten Urlaubswoche mal in dieser, mal in jener Bar gelandet. Der kundige Italienurlauber weiß natürlich, dass eine Bar in Italien mit einer deutschen Bar nicht zu vergleichen ist: In einer italienischen Bar bekommt man fast immer auch etwas zu essen – und viele Italiener trinken dort morgens auf dem Weg zur Arbeit ihren Espresso.

In der  zweiten Urlaubswoche stellte sich die Frage, wo wir mittags essen könnten, dann nicht mehr – denn inzwischen hatten wir I Due Fratellini entdeckt – ein absolut kultverdächtiger Panini-Laden – und die vermutlich kleinste Weinbar in Florenz!

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Kulinarisches | Auf zur Apfelernte! Mit der REWE Nachhaltigkeitsinitiative

Apfelernte mit REWE - dem Obstbauern Alexander Krings über die Schulter geschaut

Äpfel haben bei mir eigentlich immer Saison – ich esse sie fast täglich, ob pur als Pausensnack oder kleingeschnippelt und mit Joghurt vermischt als schnelles, gesundes Frühstück.

Gern würde ich an dieser Stelle behaupten, dass ich meine Äpfel selbstverständlich nur beim Bio-Obstbauern meines Vertrauens auf dem Wochenmarkt kaufe – oder in seltenen Ausnahmen auch mal im im Bio-Supermarkt. Doch das wäre gelogen. Aus Zeitmangel kaufe ich Lebensmittel nämlich oft in der Mittagspause ein – und habe dann in Büronähe nur die Auswahl zwischen einem Discounter und Rewe.

Der Vorteil bei Rewe (abgesehen von der größeren Auswahl und der schöneren Warenpräsentation): Die Äpfel der Eigenmarken Rewe und Rewe Regional sind nachhaltig angebaut. Aber was genau heißt das eigentlich?

Um das herauszufinden, bin ich der Einladung des Lebensmittelhändlers gefolgt, dem Rewe-Apfel-Lieferanten, Obstbauer Alexander Krings, bei der Apfelernte über die Schultern zu schauen.

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Kulinarisches | Butterbrot mit Blaubeerziegenkäse (oder wie auf Foodblogs geschummelt wird)

Butterbrot mit Blaubeerziegenkäse und Petersilienwurzel

Jawohl, ihr habt richtig gelesen: Auf Foodblogs wird geschummelt.

Auf meinem zumindest – mal mehr, mal weniger. Oder glaubt hier jemand im Ernst, dass ich tagtäglich Beeren, Gewürze oder Kräuter malerisch auf der Tischdecke drapiere, bevor ich es auch nur wage, die Gabel in Richtung Teller zu senken? Oder dass besagte Teller sich bei mir auch im Alltag auf pittoresk zusammengeknüllten Servietten oder Leinentüchern räkeln? Oder dass ich stolze Besitzerin von15 kompletten Service-Serien und 10 vollständigen Besteck-Sätzen bin, aus denen ich Tag für Tag meine Tischdeko nach Lust und Laune neu zusammenstelle?

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Kulinarisches | “100 Butterbrote” (Rezension)

Kochbuch 100 Butterbrote aus dem Droste Verlag

Die Deutschen sind Weltmeister im Brotbacken – und lieben ihre Stulle! Kein Wunder, dass auch die Kochbuchverlage dieses Thema für sich entdeckt haben. “100 Butterbrote” lautet die aktuelle Neuerscheinung aus dem Droste Verlag. Ich habe einen Blick hinein geworfen – und das Titelrezept auch gleich ausprobiert!

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Es(s)kapaden | Städtetrip London: Ein Bummel über den Borough Market

Borough Market in London

Schon vier Wochen her, dass ich aus London zurück bin – höchste Zeit für ein paar Tipps hier im Blog! Los geht es heute mit dem Borough Market.

Der Borough Market im Süden Londons ist der älteste und bekannteste Lebensmittelmarkt der Stadt – und ein echtes Paradies für Foodies! Hier gibt es alles, was Genießerherzen höher schlagen lässt: Marktstände mit Produkten aus der Region ebenso wie internationale Spezialitäten, dazu Weinläden, Restaurants und unzählige Stände an denen Gerichte “auf die Hand” für den sofortigen Verzehr verkauft werden. Das alles in nostalgischen Art-Deco Hallen, die einen Besuch des Marktes auch zu einem architektonischen Highlight machen.

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