Herbstgenuss: Flammkuchen mit Birne, Roquefort und roten Zwiebeln

Flammkuchen mit Birne. Roquefort und Walnüssen

Flammkuchen gehört zum Herbst, wie der Karneval zum Rheinland. Den Klassiker unter den Flammkuchen – also den mit Zwiebeln und Speck – bekommt man hier in Düsseldorf fast rund ums Jahr. Sei es in Kneipe, Bistro oder in etwa sechs Wochen dann wieder auf dem Weihnachtsmarkt. Aber warum immer nur den Klassiker essen? Zugegeben: Er ist lecker. Sonst hätte er sich wohl nicht als Standard durchgesetzt. Aber Flammkuchen kann so viel abwechslungsreicher sein! Der Teig lässt sich ganz leicht selbst zubereiten und beim Belag kann man sich dann so richtig kreativ austoben: Erlaubt ist, was gefällt!

Mir gefiel neulich die Kombination aus Birne, Roquefort, roten Zwiebeln und Walnüssen besonders gut. Und im zweiten Anlauf (ähem…) habe ich es dann auch geschafft, alle notwendigen Zutaten zu besorgen. Im knackig heißen Ofen, bei 250 Grad Celsius, ist der Boden auch richtig schön knusprig geworden.

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Flammkuchen mit Birne, Roquefort und Roten Zwiebeln

Reicht für 4 kleine oder 2 große Flammkuchen

Für den Teig:
200 g Mehl
1 TL Salz
1 EL Öl
110 ml Wasser

Für den Belag:
75 ml Schmand
75 ml Crème fraîche
2 Birnen
2 rote Zwiebeln
150 g Roquefort
eine Handvoll Walnusskerne
Salz
Pfeffer

1. Den Backofen auf der höchsten Stufe vorheizen (mit Ober- und Unterhitze) – das sind bei mir 250 Grad Celsius.

2. Alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel gründlich miteinander verkneten. Den Teig je nach gewünschter Größe der Flammkuchen in 2 oder 4 gleich große Teile teilen und jeden Teil auf mit Mehl bestreutem Backpapier so dünn wie möglich ausrollen. Das Backpapier mitsamt dem (oder den) Flammkuchenböden auf ein Backblech legen. (Besonders knusprig wird der Boden, wenn ihr einen Pizzastein verwendet, aber es geht auch ohne). Ich habe für dieses Rezept 2 Bleche mit je 2 kleinen Flammkuchen nacheinander gebacken.

3. Schmand und Crème fraîche miteinander verrühren, mit Salz abschmecken. Eine dünne Schicht auf den Flammkuchenböden verteilen.

4. Die Birnen in dünne Schieben schneiden, das Gehäuse aus der Mitte der Scheiben entfernen. (Idealerweise entfernt ihr das Gehäuse direkt am Anfang mit einem geeigneten Ausstecher und schneidet die Birnen dann in Scheiben. Da ich einen solchen nicht besitze, habe ich das Gehäuse nachträglich aus den einzelnen Birnenscheiben herausgeschnitten. Das ist ein wenig mühsam, aber machbar. Dennoch werde ich mir bei nächster Gelegenheit einen Gehäuse-Ausstecher zulegen!). Die Birnenscheiben auf den Flammkuchenböden verteilen.

5. Die Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Auf den Birnen verteilen. Den Roquefort in kleine Würfel schneiden und diese über die Birnen und Zwiebeln streuen. Zum Schluss mit grob zerbrochenen Walnusskernen bestreuen.

6. Die Flammkuchen im Ofen etwa 10 Minuten backen. Dabei darauf achten, dass sie nicht anbrennen. Sofort servieren.

Das ist nur eines von vielen Beispielen, wie ihr Flammkuchen belegen könnt. Der Phantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt. Als ich zum Beispiel letztes Wochenende meinen Kochclub zu Gast hatte, haben wir (neben dem Klassiker mit Zwiebeln und Speck) folgende Varianten gebacken:

– Flammkuchen rheinische Art (mit Äpfeln, Blutwurst und Thymian)
– Flammkuchen nordische Art (mit Lachs und Rucola)
– Flammkuchen mediterrane Art (mit Serranoschinken, Champignons und Rosmarin)

Und was ist eure Lieblings-Flammkuchen-Variante? Oder schwört ihr auf den Klassiker?

Alles Liebe aus der schönsten Stadt am Rhein
Maren

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