Sommerliches Menü für meinen Kochclub – Teil 2: Rotbarbenfilets mit Aïoli auf Ratatouille


Ihr Lieben, ich möchte euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier kommt Teil 2 des Menüs, das ich neulich mit meinem Kochclub gekocht habe: der Hauptgang! Das Rezept stammt aus einer seeeehr alten Ausgabe der “kreativ küche” (heute “Lust auf Genuss“) aus dem Jahr 2006. Da hat sich mein Sammelzwang doch mal ausgezahlt! ;-)
Den Kochlöffel haben geschwungen: Birgit, Ellen und meine Wenigkeit.

Teil 1 des Menüs – eine köstliche Paprika-Erbsen-Suppe – findet ihr übrigens hier.

Rotbarbenfilets mit Aïoli auf Ratatouille (4 Portionen – kreativ küche 1/2006)

Für die Rotbarben:
600-700 g tiefgefrorene Rotbarbenfilets mit Haut
Salz, weißer Pfeffer, Zitronensaft
Öl zum Braten

Für die Aïoli:
2-3 Knoblauchzehen
1 Messerspitze Salz
2 Eigelb
150 ml Olivenöl
Saft von 1/2 Zitrone
weißer Pfeffer

Für die Ratatouille:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 kleine Aubergine
2 Zucchini
je 1/2 rote, gelbe und grüne Paprikaschote
Olivenöl zum Anbraten und Beträufeln
Salz, weißer Pfeffer
2 Zweige Thymian
3 Zweige Petersilie
1 Lorbeerblatt
2 Fleischtomaten

Fischfilets auftauen. Für die Aïoli den Knoblauch abziehen, zerkleinern und mit Salz im MIxer pürieren. Nacheinander die Eigelbe zufügen, dann das Öl in einem dünnen Strahl dazu gießen. Dabei hin und wieder etwas Zitronensaft hinzufügen und weiterschlagen, bis eine mayonnaiseartige Konsistenz entstanden ist. Zum Schluss 1 Esslöffel heißes Wasser darunter schlagen. Sauce mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft pikant abschmecken.

Für die Ratatouille Zwiebel und Knoblauch abziehen, beides fein würfeln. Die Gemüse putzen, evtl. entkernen, abbrausen, trocken tupfen und klein würfeln. Aubergine, Zucchini und Paprika nacheinander in etwas Öl kräftig anbraten, jeweils wieder aus der Pfanne nehmen und in ein Sieb (mit Teller darunter) geben.

Zum Schluss die Zwiebel glasig braten und den Knoblauch zufügen. Die angebratenen Gemüse wieder dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Thymian und Petersilie abbrausen, trockenschütteln und mit dem Lorbeerblatt zusammen binden. Kräuterbündel auf das Gemüse geben. Gemüse mit Olivenöl beträufeln und zugedeckt bei kleiner Hitze 10-15 Minuten ziehen lassen.

Inzwischen Tomaten 1/2 Minute in kochendes Wasser legen, kalt abschrecken, häuten, entkernen und ohne die Stielansätze würfeln. Kräuter aus dem Topf nehmen, Tomaten unter das Gemüse mischen und kurz erhitzen.

Rotbarbenfilets trockentupfen, mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Fischfilets mit der Hautseite nach unten hineinlegen und knusprig anbraten. Einmal wenden und auf der zweiten Seite 20-30 Sekunden braten. Filets mit der Ratatouille auf vorgewärmten Tellern anrichten. Die Aïoli getrennt dazu reichen.

Dazu haben wir Rosmarinkartoffeln serviert – das Rezept dafür ist “auf unserem eigenen Mist” gewachsen:

Rosmarinkartoffeln vom Blech (4 Personen)

600-800 g festkochende Kartoffeln
3-4 Knoblauchzehen
ein paar Rosmarinzweige
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in grobe Würfel schneiden. Knoblauchzehen schälen und halbieren. Rosmarin waschen und Nadeln abzupfen. Kartoffelwürfel, Knoblauchzehen und Rosmarin auf ein tiefes Backblech geben. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Olivenöl übergießen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Umluft) ca. 30 Minuten garen – solange bis die Kartoffen durchgegart und leicht gebräunt sind.

Bon appétit!

Kleiner Tipp: esst nicht zu viel von den Kartoffeln – denn es kommt ja noch der Nachtisch! Das war in diesem Fall ein falscher Aprikosen-Käsekuchen im Glas. Hier schon mal ein kleines Vorschau-Foto:

Das Rezept folgt in Kürze!

Mögt ihr auch so gerne Desserts? Oder seid ihr eher der herzhafte Typ?

Ob süß oder pikant: Ich wünsche euch einen wunderschönen Sommerabend!

Alles Liebe
Maren

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