Es gibt Momente im Leben, an denen man merkt, dass man noch viel zu lernen hat. Der Foodstyling-Workshop mit der Bloggerin, Fotografin und Foodstylistin Meeta K Wolff (What’s for Lunch, Honey?) war so einer.
Kategorie: Kulinarisches
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Himmel und Äd am Spieß (Wintergrillen im Backofen)
Diese Woche soll der Winter zurück kommen, sagt jedenfalls der Wetterbericht.
Ich würde mich über ein bisschen Schnee freuen! Zumal ich bei den kalten Temperaturen eine prima Ausrede hätte, um mein Gesund-und-fit-ins-neue-Jahr-Programm kurz mal zu unterbrechen, um ein paar Ich-kuschel-mich-mit-meinem-Lieblingsessen-auf-die-Couch-Momente dazwischenzuschieben. Bei winterlichen Temperaturen gehören zu meinen Lieblingsessen klassische Wohlfühlgerichte wie wie Kaiserschmarren, Schupfnudeln oder Himmel und Äd. -
Carpaccio von Orangen mit Rosmarin. Mein (fast) gesunder Start ins neue Jahr…
Als ich gestern zum ersten Mal nach den Weihnachtsferien wieder ins Büro kam, den Kopf voller guter Vorsätze (gesünder essen, weniger Süßkram, mehr Sport – das Übliche eben…), fiel mein Blick sofort auf zwei Pakete, die auf auf meinem Schreibtisch standen. Verspätete Weihnachtspräsente, wie sich beim Auspacken herausstellte. Champagner und Schokolade. Spontante Freude meinerseits. Schön, wenn man so verstanden wird!
Natürlich funkte sofort mein blödes Gewissen dazwischen („Boah, so viele Kalorien! Nee, echt jetzt, du willst das doch nicht wirklich essen?“). Gottseidank konnte ich den nörgenlden Mann im Ohr aber schnell beruhigen, denn eine der beiden Schenkenden riet mir, die Kalorien der Schokolade doch einfach noch dem Kalorienbudget 2014 zuzurechnen, schließlich handelt es sich um ein Weihnachtsgeschenk. Eine hervorragend Idee! So mache ich das – und beim Champagner genauso!
Damit der gesunde Start ins neue Jahr aber nun kein kompletter Fehlstart wird, gab es dann gestern Abend dann doch noch eine Portion Vitamine – und zwar in Form eines Orangencarpaccio mit Rosmarin. Eine geniale Vorspeise für winterliche Menüs und eine prima Carpaccio-Alternative für Vegetarier!
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Eierpunsch – schnell und lecker selbstgemacht
In diesem Jahr habe ich Eierpunsch für mich entdeckt. Auf dem Weihnachtsmarkt – wo sonst? Doch so lecker ich ihn dort auch finde – ein kleiner Zweifel schwingt immer mit. Ist das auch alles hygienisch? Sind da echte Eier drin? Und wie lange genau köchelt der Punsch in dem Kessel schon vor sich hin?
Gegen diese Zweifel gibt es nur ein Rezept: selbermachen! Und nachdem ich neulich großspurig verkündet habe, dass ich am kommenden Sonntag beim alljährlichen Weihnachtstreffen mit Freunden selbstgekochten Eierpunsch serviere, und alle so „yeah“ und „wie toll“ riefen, stehe ich nun ganz schön unter Erfolgsdruck!
Aber kein Problem, die Leber wächst mit ihren Aufgaben (oder so ähnlich)! Und damit ich bei der Feier dann ganz lässig uns souverän die Schöpfkelle schwingen kann als hätte ich mein Leben lang nichts anderes getan, habe ich schon mal ein bisschen herum experimentiert – und mich mit mir selbst auf dieses Rezept geeinigt, dass ich ziemlich klasse finde, weil’s nicht nur supefix geht, sondern auch extrem lecker ist.
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Winterliches Soulfood: Rosenkohl mit karamellisierten roten Zwiebeln
Ein Bekannter, mit dem ich mich neulich über das Thema Rosenkohl unterhielt, erzählte mir, dass die Abneigung, die viele Menschen gegenüber diesen grünen Kohlknubbeln empfinden, genetisch bedingt sei. Er selbst gehört übrigens auch zu den Rosenkohlhassern. Die Begründung fand ich spannend, denn ich habe mich schon immer gewundert, warum so viele Menschen selbst im Erwachsenenalter dieses köstliche Wintergemüse so dermaßen verabscheuen.
Ich also zu Hause nix wie ran an den Computer und Google befragt. Und siehe da: Ich musste gar nicht lange suchen!
Sandy von „Confiture de Vivre“ hat sich nämlich neulich mit dem gleichen Thema beschäftigt. Was sie über die evolutionsbiologisch bedingte menschliche Abneigung gegen Bittersubstanzen sowie über PROP-Schmecker und Nicht-PROP-Schmecker herausgefunden hat, könnt ihr auf ihrem Blog nachlesen. Und obendrein gibt es dort ein Rezept für Herbst-Tartine mit Rosenkohl, Esskastanien und Pilzen – steht schon auf meiner Nachkochliste, denn zum Glück gehöre ich anscheinend zu den Nicht-PROP-Schmeckern!
Die Tartine muss aber noch warten, denn mir schwirrte schon seit einigen Tagen eine ganz andere Rezeptidee im Kopfe herum: Rosenkohl mit karamellisierten roten Zwiebeln und Rosinen. Ohne viel Schnickschnack, einfach zum Auf-der-Couch-Lümmeln-und-aus-der-Schüssel-Essen. Soulfood für den Winter eben…
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Geschenk aus der Küche: selbstgemachte Weihnachtsschokolade mit gebrannten Mandeln
Nur noch zwei Wochen bis Weihnachten. Habt ihr schon alle Geschenke besorgt? Nein? Keine Panik! Macht eure Präsente einfach selbst! Gerade bei Leckermäulern kommen Geschenke aus der Küche imer gut an! Und weil ich lieber gemütlich in der Küche herumwerkele (mit passender musilkalischer Untermalung) als mich in den Weihnachtswahnsinn der Innenstadt zu stürzen, habe ich letztes Wochenende schon mal etwas vorbereitet. Darf ich vorstellen? Die ultimative Weihnachtsschokolade!
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Köstlicher Apfelglühwein – cool serviert mit selbstgemachten Glasstulpen
Glühweinfans kennen das Problem: „Hmmm… ist der Glühwein lecker. Huch, ist das Glas heiß! Hmmm… ist der Glühwein lecker. Huch, ist das Glas heiß!“…
Eine praktische und zugleich stylische Lösung: Glasstulpen aus Wolle! Da ich aber nicht so die große Strickerin bin, habe ich ein bisschen geschummelt und die Glaswärmer einfach aus Wollsocken gebastelt.
Ihren ersten Einsatz hatten die Stulpen jetzt am Wochenende, als es Apfelglühwein im Hause (rh)eintopf gab. A propos: Habt ihr schon mal Apfelglühwein getrunken? Nein? Dann kann ich euch verraten, der ist saulecker – und genau das richtige für kalte Wintertage. Wie wär’s? Mögt ihr auch ein Glas?
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Kulinarisches | „Auf die Hand“ von Stevan Paul: Leckeres Streetfood und coole Rhythmen bei der Buchvorstellung in Köln
Streetfood ist ja gerade extrem angesagt: Streetfood-Festivals schießen in vielen Städten wie Pilze aus dem Boden, während Burgertrucks die Straßen erobern.
Dabei ist das Thema „unterwegs essen“ nun wirklich nicht neu. Ich erinnere mich beispielsweise noch gut, wie meine Mutter uns Kindern samstags auf dem Wochenmarkt öfter mal eine Fischfrikadelle gekauft hat, „auf die Hand“, für den kleinen Hunger zwischendurch. Und was wäre das Ruhrgebiet ohne seine mobilen Imbissbuden, die die hungrige Bevölkerung auch unterwegs mit der obligatorischen Currywurst oder Pommes rot-weiß versorgen?
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Kulinarisches | Pflaumen-Crumble mit Cantuccini-Streuseln
Puh, erst einmal innehalten und tief durchatmen. Die letzten Wochen sind aber auch nur so vorbeigerrauscht! Von Spätsommer und Frühherbst habe ich dabei fast nichts mitbekommen… Aber gut, wer wie ich die Zeit von Mitte September bis Mitte Oktober zuerst im noch sommerlichen Südwestfrankreich und dann im noch ebenso sommerlichen Italien verbringt, darf sich über fehlendes Herbstfeeling nicht beschweren. Ein bisschen erschrocken war ich allerdings schon, als ich – zurück in Düsseldorf – feststellen musste, dass es fast nirgends mehr Pflaumen zu kaufen gibt; und erst Recht keine Zwetschgen, auf die ich mich so sehr gefreut hatte!
Normale Pflaumen habe ich dann aber glücklicherweise doch noch bekommen. Und so konnten wir, als letzten Samstag mein Kochclub zu Besuch war, einen wundervollen Pflaumen-Crumble mit Cantuccini-Streuseln zum Dessert machen.
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Kulinarisches | Auf zur Apfelernte! Mit der REWE Nachhaltigkeitsinitiative
Äpfel haben bei mir eigentlich immer Saison – ich esse sie fast täglich, ob pur als Pausensnack oder kleingeschnippelt und mit Joghurt vermischt als schnelles, gesundes Frühstück.
Gern würde ich an dieser Stelle behaupten, dass ich meine Äpfel selbstverständlich nur beim Bio-Obstbauern meines Vertrauens auf dem Wochenmarkt kaufe – oder in seltenen Ausnahmen auch mal im im Bio-Supermarkt. Doch das wäre gelogen. Aus Zeitmangel kaufe ich Lebensmittel nämlich oft in der Mittagspause ein – und habe dann in Büronähe nur die Auswahl zwischen einem Discounter und Rewe.
Der Vorteil bei Rewe (abgesehen von der größeren Auswahl und der schöneren Warenpräsentation): Die Äpfel der Eigenmarken Rewe und Rewe Regional sind nachhaltig angebaut. Aber was genau heißt das eigentlich?
Um das herauszufinden, bin ich der Einladung des Lebensmittelhändlers gefolgt, dem Rewe-Apfel-Lieferanten, Obstbauer Alexander Krings, bei der Apfelernte über die Schultern zu schauen.
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Kulinarisches | Butterbrot mit Blaubeerziegenkäse (oder wie auf Foodblogs geschummelt wird)
Jawohl, ihr habt richtig gelesen: Auf Foodblogs wird geschummelt.
Auf meinem zumindest – mal mehr, mal weniger. Oder glaubt hier jemand im Ernst, dass ich tagtäglich Beeren, Gewürze oder Kräuter malerisch auf der Tischdecke drapiere, bevor ich es auch nur wage, die Gabel in Richtung Teller zu senken? Oder dass besagte Teller sich bei mir auch im Alltag auf pittoresk zusammengeknüllten Servietten oder Leinentüchern räkeln? Oder dass ich stolze Besitzerin von15 kompletten Service-Serien und 10 vollständigen Besteck-Sätzen bin, aus denen ich Tag für Tag meine Tischdeko nach Lust und Laune neu zusammenstelle?
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Kulinarisches | „100 Butterbrote“ (Rezension)
Die Deutschen sind Weltmeister im Brotbacken – und lieben ihre Stulle! Kein Wunder, dass auch die Kochbuchverlage dieses Thema für sich entdeckt haben. „100 Butterbrote“ lautet die aktuelle Neuerscheinung aus dem Droste Verlag. Ich habe einen Blick hinein geworfen – und das Titelrezept auch gleich ausprobiert!
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Kulinarisches | Ziegenkäse im Gurkenmantel mit Dill-Limonen-Vinaigrette
Nicht dass ihr angesichts der letzten Blogbeiträge das Gefühl habt, ich esse jetzt nur noch auswärts!… Selbstverständlich koche ich auch weiterhin, sowie ich Zeit habe!
Letzte Woche gab es zum Beispiel ein Gericht mit Ziegenkäse. Ich liiiiebe Ziegenkäse, und zwar in fast jeder Variante! Als ich daher neulich bei meinen Eltern ein neues Kochbuch meiner Mutter durchblätterte und dabei auf dieses tolle Ziegenkäserezept stieß, konnte ich gar nicht anders, als es abzufotografieren, um es bei allernächster Gelegenheit auszuprobieren.
Die Gelegenheit kam jetzt. Zugegeben, so ganz genau habe ich mich nicht an das Rezept gehalten. Sagen wir, ich habe mich von ihm inspirieren lassen. Herausgekommen ist ein super kräutriges, zitronig-frisches Sommergericht, das auf dem Teller auch noch verdammt gut aussieht!

















