Warum? Warum nur? Warum nur ist ein Woche so schnell vorbei? Kaum in Südtirol angekommen, mussten wir auch schon wieder abreisen. So hat es sich jedenfalls angefühlt, als wir am Samstag Morgen nach sieben wunderschönen Tagen schweren Herzens die Koffer für die Rückfahrt packten. Ein toller Urlaub war es: randvoll gepackt mit Wanderungen, Seilbahnfahrten, Almbesuchen, Weinproben, Minigolf-Runden, Mit-Cocktails-am-Pool-Liegen, und natürlich jede Menge kulinarischer Highlights. Ich sage nur: Speck am Brettl! Unschlagbar bei einer Rast in einer Almhütte. Für Abwechslung sorgte der eine oder andere Kaiserschmarren… Ja, Genießen, können sie die Südtiroler! Kein Wunder also, dass die Tage wie im Flug vergingen… A propos Flug: Ich habe mich tatsächlich getraut und einen Paragliding-Tandemfllug gewagt. Ein unvergessliches Erlebnis! Wenn ihr jemals Gelegenheit dazu habt, solltet ihr das unbedingt ausprobieren – es ist einfach nur grandios! Bevor nun der Alltag wieder los geht, kommen hier noch schnell ein paar Impressionen aus Südtirol – zum Träumen und genießen…
Autor: Maren von (rh)eintopf
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Wandern und Schlemmen in Südtirol
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Nicht Fisch, nicht Fleisch und trotzdem lecker: Virgin Caipihugo
Da ich mich heute in den Urlaub verabschiede, ist noch einmal große Resteverwertung angesagt. Die letzten Limetten wollen verbraucht werden, und so genehmige ich mir bei dem schönen Wetter noch schnell einen leckeren Cocktail auf dem Balkon. Alkoholfrei natürlich – denn schließlich ist gleich noch Autofahren angesagt. Da ich mich nicht entscheiden kann zwischen nachgemachtem Caipirinha und geschummelten Hugo, gibt es kurzerhand einen Zwitter: Den Virgin Caipihugo. Experiment gelungen: Null Prozent Alkohol, hundert Prozent Erfrischung! -
Picknick mit Tomaten-Feta-Muffins, Mango-Chutney und Hugo-Traum-Schaum-Dessert
War das heute ein Wetterchen! Genau passend für ein leckeres Picknick! Wie praktisch, das just gestern mein Tauschpaket von Post aus meiner Küche angekommen ist. Die Tomaten-Feta-Muffins, die mir die liebe Wanda vom Blog Großstadtgemüse geschickt hat, waren wirklich großartig! Und erst das Mango-Chutney, hmmm… Als Nachtisch habe ich noch ein schnelles, improvisiertes Hugo-Traum-Schaum-Dessert gezaubert:
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Post aus meiner Küche: Lasst uns picknicken!
Wie spannend: Bereits zum dritten Mal schicken in dieser Woche Food-Blogger und Hobby-Köche aus ganz Deutschland Selbstgekochtes und Selbstgebackenes an andere Food-Blogger und Hobbyköche. Nach „Schokoladiges“ und „Very Berry“ heißt das Thema der aktuellen Runde von Post aus meiner Küche: „Lasst uns picknicken!“. -
Liest du noch oder kochst du schon? Wassermelonen-Limetten-Drink
Gestern habe ich es mal wieder nicht geschafft, am Bahnhofskiosk vorbei zu gehen. Nein, ich bin natürlich rein, nur um mal zu schauen, ist klar. Zu meinem Verhängnis lag gleich in erster Reihe eine breite Auswahl an Kochzeitschriften, und die flüsterten mir allesamt zu: „Nimm mich mit, nimm mich mit…“. Letzten Endes habe ich aber nur zwei gekauft – schließlich kann ich mich beherrschen! Ähem… Jedenfalls liegen nun auf meinem Lesestapel Saveurs, das Sonderheft Sweet Dreams von Lisa Kochen & Backen und außerdem noch die Effilee – die allerdings schon seit etwa einer Woche.
Durchgeblättert habe ich dann gestern auch schon mal auf die Schnelle – und bin direkt in der Effilee auf Seite 114 auf einen Bericht über Shoot the Food gestoßen. Das ist die tolle Workshopreihe zum Thema Foodfotografie von Susanne (La petite Cuisine) und Jeanny alias Virginia (Zucker, Zimt und Liebe). Mein Entschluss steht fest: Sollte es nächstes Jahr wieder einen Workshop in Köln geben, bin ich mit dabei. Yes, I Cannon! Aber abgesehen von dem Bericht habe ich natürlich auch jede Menge tolle Rezepte gefunden, die ich unbedingt ausprobieren möchte. Zum Beispiel Feigen mit Nusskaramell auf Seite 110 in Sweet Dreams. Oder die Heidelbeertarte auf Seite 78 in Saveurs.
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Rote-Bete-Alarm: Carpaccio einmal anders
Unförmig, schrumpelig und von undefinierbarer rot-violett-brauner Farbe: Einen Schönheitspreis kann man mit vorgekochten Rote-Bete-Knollen nicht gerade gewinnen. Oder etwa doch? Dieses Rote-Bete-Carpaccio tritt den Gegenbeweis an – und ist obendrein noch super flott zubereitet. Ein würdiger Kandidat für meine Rubrik „fix und fantastisch“! -
Erfrischendes im „Schwan“: Düsseldorfs beste hausgemachte Limonade
Puh, ist euch auch so warm? Nun gut, ich will mich mal nicht beschweren, schließlich gehöre ich zu denjenigen, die am lautesten nach dem Sommer geschrien haben. Aber ein bisschen Abkühlung braucht der Mensch – und deshalb möchte ich euch heute den Schwan in Derendorf ans Herz legen. Genauer gesagt: die köstlichen Limonaden und Schorlen, die mir hier schon so manchen Abend versüßt haben. Wobei: „Versüßt“ ist eigentlich das falsche Wort, denn die selbst gemachten oder gemixten Getränke sind hier angenehm zuckerarm und dadurch super-erfrischend. -
Trübe Tasse? Von wegen!
Ab heute ist es offiziell: Ich hab nicht mehr alle Tassen im Schrank! Zwei davon stehen nämlich nun bei meiner lieben Freundin Heike, die ich gestern zum ersten Mal in ihrem neuen Haus besucht habe. Für ihr neues Heim wollte ihr gerne etwas selbst gebasteltes schenken und habe mich daher total gefreut, als ich letzte Woche diese tolle Pimp-your-Kaffeetass‘-Idee im Blog Tastesheriff entdeckt habe. Alte Tassen hatte ich noch, Tafellack und Kreide auch – also nichts wie ran! Dabei habe ich die Tassen nicht nur aufgehübscht, sondern auch umfunktioniert. Und zwar in zwei bezaubernde Blumentöpfe, die man je nach Jahreszeit und Anlass immer wieder neu beschriften kann. -
Sommerliches Menü für meinen Kochclub – Teil 3: Falscher Aprikosen-Käsekuchen. Mjam!
Ich liebe Käsekuchen. Vom guten alten Käsekuchen mit Rosinen (so lecker!) über die Philadelphiatorte (mhhh…) bis hin zum American Cheesecake in allen möglichen Varianten (mehr, mehr!…) – ich liebe sie alle, alle alle! Einziger Nachteil: Als Dessert bei einem 3-Gänge-Menü ist so ein mega-riesen-wahnisnns-super-duper-lecker-sahniges Tortenstück dem einen oder anderen doch ein bisschen zu mächtig. Die Lösung: ein Käsekuchen im Glas. Das kann dann gerne auch ein etwas kleineres Glas sein – ich habe mir für solche Anlässe mal einen Riesenvorrat an Teelichtgläsern von dem schwedischen Möbelhaus zugelegt. Wenn dann noch Aprikosen und Holunderblütensirup im Spiel sind, ist der Sommer-Sahnetraum perfekt! Gefunden habe ich diesen unglaublich fantastischen Nachtisch übrigens in der Juli-Ausgabe von essen & trinken. Gekocht und gegessen haben wir ihn letztes Wochenende, als mein Kochclub bei mir zu Besuch war. Die Ehre gebührt natürlich vor allem den Dessert-Köchen Tanja und Carsten: Ihr habt das toll gemacht, der Falsche Aprikosen-Käsekuchen war wirklich sehr, sehr lecker!„Was kann denn an einem Kuchen falsch sein“? Fragte mich neulich Barbara vom Blog fintfint. Und hat damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Liebe Barbara, ich weiß es auch nicht. An diesem Kuchen ist gar nichts falsch, im Gegenteil, es ist alles goldrichtig!
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Sommerliches Menü für meinen Kochclub – Teil 1: Erbsen-Paprika-Suppe
Gestern war mein Kochclub bei mir zu Besuch. Das ist eine kleine Truppe netter Leute, die genau wie ich Spaß am Kochen, Essen und Quatschen haben. Wir kochen jetzt schon seit ein paar Jahren regelmäßig zusammen – mal beim einen, mal beim anderen. Das Prinzip: Der oder die Gastgeber bestimmen das Menü und besorgen die Zutaten. Gekocht und gegessen wird dann zusammen. Diesen Samstag war ich mal wieder an der Reihe und habe mir passend zur Jahreszeit dieses sommerliche Menü überlegt:

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Türkis: Meine Farbe des Sommers!
Türkis ist für mich DIE Farbe dieses Sommers! Erst neulich habe ich mir aus Italien diese wunderbar farbig leuchtenden Gläser mitgebracht. Daraus schmeckt das Wasser gleich noch einmal so frisch! Und seitdem ich gestern noch bei Butlers diese zauberhaften Teller entdeckte, ist mein Sommertraum in Türkis perfekt. Obwohl… was ist schon perfekt im Leben? Ein bisschen mehr Türkis geht immer, oder was meint ihr? Das hat mir keine Ruhe gelassen und so habe ich heute Abend mal ein paar Online-Shops durchstöbert – und habe dabei jede Menge andere tolle Küchenaccessoires in Türkis gefunden. Ein paar davon sind direkt auf meiner Wunschliste gelandet: (mehr …) -

Sommerliche Salat-Kombi: Blaubeeren mit Weichkäse vom Schaf. Ein Traum-Duo!
Blaubeeren sind für mich der Inbegriff des Sommers! Dabei mag ich sie nicht nur in Kuchen oder Desserts. Heute habe ich sie mal in einer herzhaften Kombination ausprobiert – nämlich im Salat. Und das gleich zweimal: Als ganze Beeren auf dem Salat und püriert im Dressing – einfach nur toll! Dazu gab es Weichkäse vom Schaf. Eine wunderbare Kombination! Nur das Dressing ist leider bei kurzem Stehenlassen etwas geronnen. Vielleicht kennt ja jemand einen Kniff, wie man das verhindern kann? -

Kochen nach Kühlschrank: Avocado-Mango-Salat mit Schafskäse und Basilikum
In Stapeln von Kochbüchern schmökern, mit dem Einkaufszettel bewaffnet beim Lebensmittelhändler des Vertrauens einfallen, stundenlang in der Küche stehen und beeindruckende Gerichte fabrizieren, die Gästen ein bewunderndes Ahhh und ein Ohhh entlocken… klingt toll!Ist es auch. Doch die Realität sieht oft anders aus. Bei mir jedenfalls. So auch heute mal wieder: Gestern keine Zeit zum Kochbuchwälzen, heute keine Lust die Mittagspause im Supermarkt zu verbringen, nach einem langen Arbeitstag endlich zu Hause, und schon meldet sich der Hunger! Das heißt: Kühlschrank plündern! Und schnell soll es auch gehen, denn so einen schönen Abend verbringe ich schließlich lieber auf dem Balkon als in der Küche.



